Auch wenn die Temperaturen sinken, können Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerke weiterhin effizient Strom produzieren. Experten geben Entwarnung: Moderne Solarmodule sind grundsätzlich winterfest und benötigen keinen speziellen Frostschutz. Dennoch gibt es einige wichtige Aspekte, die Besitzer beachten sollten.
Die gute Nachricht vorweg: Hochwertige Solarmodule sind für extreme Wetterbedingungen ausgelegt. Mit einer IP-Schutzklasse von mindestens IP65 sind sie optimal gegen Umwelteinflüsse wie Staub und Wasser geschützt. Selbst Minusgrade stellen für intakte Module kein Problem dar.
Allerdings warnen auch wir vor einer häufigen Gefahrenquelle: "Beschädigte Module können im Winter zum Problem werden", erklärt "Wenn Wasser in Risse eindringt und gefriert, können durch die Ausdehnung weitere Schäden entstehen." Regelmäßige Kontrollen der Anlagen sind daher besonders im Winter wichtig.
Bei der Wartung im Winter gilt: Vorsicht bei der Schneeentfernung. Während sich Schnee vorsichtig mit einem weichen Besen entfernen lässt, sollte man Frost keinesfalls gewaltsam von den Modulen kratzen. Dies könnte die empfindliche Schutzschicht der Solarzellen beschädigen.